
„Ein Grundrisiko ist immer dabei. Wenn man das nicht will, darf man sich nicht selbstständig machen.”
Seit zwölf Jahren ist Philip Regenfelder selbstständig, neun Jahre davon als Inhaber von VITURA, seinem Studios am Rudolfsplatz in der Wiener Innenstadt. An erster Stelle steht dabei eine individuelle, möglichst umfassende Betreuung der KundInnen, die ihre Gesundheit verbessert und ein gutes Körpergefühl fördert. Im Gespräch erzählt uns Philip, wie man die Kosten der eigenen Praxis richtig einschätzt, was er heute anders machen würde und warum Hausverstand und Bauchgefühl gute Begleiter auf dem Weg durch die Selbstständigkeit sind.

„Oberstes Ziel bei appointmed ist, dass die Daten unserer KundInnen zu jeder Zeit sicher sind.”
Ob wir online einen Termin vereinbaren, etwas kaufen oder einen Kommentar posten – laufend geben wir irgendwo Daten von uns preis, ohne uns oftmals des Umfangs bewusst zu sein. Bernhard Keprt ist bei appointmed unter anderem für die Datensicherheit zuständig. Im Gespräch gibt er Tipps, wie man Datenlecks vermeiden kann, wie wir auch im täglichen analogen Umgang miteinander achtsamer mit sensiblen Daten umgehen können.

„Natürlich wollen wir die Fähigkeiten, die wir erlernen können, auch im Alltag – gesetzlich geregelt – anwenden dürfen.”
Nachdem wir in der letzten Folge schon über Berufsverbände gesprochen haben, widmen wir uns heute jenem der PhysiotherapeutInnen. Ich spreche mit Julian Edlhaimb, selbst Physiotherapeut und Mitglied des Präsidiums von Physio Austria, dem Bundesverband der Physiotherapeut*innen in Österreich. Wissenswerte Hintergründe zum Verband, wofür er sich einsetzt und warum sich eine Mitgliedschaft loht; das alles erfahrt ihr von Julian heute quasi aus erster Hand.

„Das hat meine Neugierde geweckt und gleichzeitig auch Ärger, dass ich meinen PatientInnen nicht so umfassend helfen kann, wie ich es gerne möchte.”
Vielleicht habt ihr euch als TherapeutInnen schon ‚mal die Fragen gestellt: Soll ich Mitglied in meinem Berufsverband werden? Lohnt sich das? Und welche Vorteile ergeben sich daraus für mich? Ein spannendes Thema! In dieser Folge stellt euch Margit Halbfurter die österreichische Gesellschaft für Osteopathie vor. Wofür setzt sich der Osteopathie Verband ein und welche Vorteile bietet er seinen Mitgliedern?

„Wenn die Tätigkeit dann Fahrt aufnimmt, muss man relativ schnell eine hohe Einkommenssteuer nachzahlen. Darauf sollte man vorbereitet sein.”
Rundum bestens beraten in Sachen Steuern – das steckt bereits im Namen der Steuerberatungskanzlei „TAX360°“ von Steuerberater Karl Rosam. Rund 50 MitarbeiterInnen betreuen von Wien aus 400 bis 500 KlientInnen, darunter auch einige TherapeutInnen und zahlreiche KleinunternehmerInnen. Im Gespräch erzählt er von den wichtigsten steuerrechtlichen Themen auf dem Weg in die Selbstständigkeit, was man beim Anmieten von Räumlichkeiten beachten sollte und warum ein wenig Gelassenheit auch in Steuerangelegenheiten geboten ist.

„Ich liebe die Selbstständigkeit, weil ich meine eigenen Entscheidungen treffen kann und im Gegensatz zum Angestelltenverhältnis so arbeiten kann, wie ich es möchte.”
Neugierde und der Wunsch, PatientInnen möglichst umfassend beraten und betreuen zu können – das treibt Deborah Rittwagen an. Als Physiotherapeutin und Heilpraktikerin betreibt seit rund einem Jahr ihre eigene Praxis und hat sich zusätzlich zu ihren Ausbildungen auf die Fachgebiete Frauen- und Darmgesundheit spezialisiert. Im Gespräch erzählt sie von ihrem Weg in die Selbstständigkeit, was sie heute anders machen würde, wie wichtig es ist, sich Verbündete zu suchen und sich ein Leben lang weiterzubilden.

„Ich bin der Meinung, man sollte sich entscheiden: Entweder ein Angestelltenverhältnis oder eine freie Praxis.”
Manuela Hofer-Hartnig ist diplomierte Sozialarbeiterin und ausgebildete Psychotherapeutin. Sie hat einige Zeit in der Ausbildung für AltenfachbetreuerInnen und in einer Lehranstalt für heilpädagogische Berufe gearbeitet. Heute betreibt sie mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern eine gemeinsame Psychotherapie Praxis. Ob sich ihre Karriereschritte so nahtlos ergeben haben und wie sie Ihre heutige Arbeitsweise kreiert, erzählt sie und jetzt persönlich.

„Es ist nie zu spät, etwas Neues zu beginnen, und man sollte generell nie aufhören zu lernen.”
Gerlinde Ink weist neben langjähriger Praxiserfahrung im Gesundheitsbereich auch etliche Aus- und Weiterbildungen vor. Neben ihrer Tätigkeit als Logopädin ist sie auch klinische Linguistin und hat ein Doktorat in Gesundheitswissenschaften und Public Health. Sie arbeitet schon seit über 10 Jahren selbstständig. Wir sprechen darüber, welche Erfahrungen sie auf ihrem Weg gesammelt hat.

„Der Sprung in die Selbstständigkeit ist mir relativ leicht gefallen, da ich mich gut organisieren kann und durch den Triathlon-Sport konsequent und ehrgeizig bin.”
Karl Bauer ist diplomierter Sportlehrer, freiberuflicher Heil- und Sportmasseur, Shiatsu und Cranio Sacral Therapeut. Als einer der ersten appointmed KundenInnen, begleitet er uns schon seit 2016. Wir sprechen darüber, wie Karl seine perfekte Form der Selbstständigkeit gefunden hat; wie er als Therapeut maximal mobil ist, indem er seine Praxis einfach auf’s Fahrrad verlagert hat.